Blogparade: Wie viel Persönliches/Privates muss, kann, sollte ein Blog enthalten?

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„DAS UNRUHEWERK“ , der Blog  von  Maria Al-Mana, ruft zu einer >>> Blogprade auf… und ich mache mit.  🙂

Wer hat vielleicht auch noch Lust?

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Wie haltet ihr es mit der persönlichen Offenheit in eurem Blog?

Ich bin sehr offen…. natürlich schreibe ich nie über ganz „private Dinge“, aber ich schreibe über mein Leben, meinen Alltag.. und da zeige ich schon viel von mir.

Rechnet ihr?

Nein! Nicht was vielleicht finanzielle Vorteile angeht.

JA… in dem ich gerne Denkanstöße geben möchte. Habe Themen wie den Tierschutz, vegane Lebensweise, Natur- und ja auch Menschenschutz die mir sehr wichtig sind.. dazu möchte ich gerne etwas beitragen.

Lasst ihr euch von Emotionen leiten?

Ja!!! Ich bin ein Mensch, der sehr viel einfach aus dem Bauch heraus macht… (Entscheidungen zu treffen dauert bei mir oft nur wenige Sekunden.. Zack…paßt .. fertig ..und sie sind in der Regel richtig für mich!) ….und genauso geh ich auch die meisten Dinge an. Allerdings kann ich auch knallhart sein und meinen „Verstand“ einschalten… eine gute Mischung aus beidem… finde ich gut und wünschenswert. 

Oder müsst ihr gar nicht mehr drüber nachdenken, habt schon ein so gutes Gefühl dafür, was geht, was ihr wollt, womit ihr euch (noch) wohlfühlt?

Als ich vor 6-7 Jahre anfing zu schreiben tat ich das nicht unter meinem Namen, man hatte mich gewarnt bloß nicht zu offen zu sein… und und .. Das alles fühlte sich für mich sehr schnell nicht gut an … das verhuschte, das sich wegducken und im Dunkeln munkeln ist meine Sache nicht.. so entschloß ich mich offen unter meinem Namen zu schreiben.. und siehe da.. es passierte NICHTS.. zumindest nichts schlechtes. 😉

Gab es Situationen, in denen ihr persönliche Dinge gepostet habt, die euch unerwartet Bauchschmerzen gemacht haben? Oder die dumme Situationen und/oder Reaktionen hervorriefen? Welche Konsequenzen  in punkto persönlicher Offenheit habt ihr daraus gezogen?

Nein, alles was ich schreibe und alles was ich an Bildern zeige ist OKAY… sonst würde ich es ja nicht veröffentlichen. Ich hab mir vorher überlegt wie weit ich gehen möchte.

Wünscht ihr euch, mutiger/offener im Netz zu sein, traut euch aber (noch) nicht?

Noch mutiger als ich jetzt schon bin? Ich zeige mittlerweile sogar Fotos von mir.. mehr geht nicht.

Habt ihr eure Sichtbarkeits-Strategien jemals bewusst geändert, von „Da halt ich mich mal lieber bedeckt“ zu „mehr Offenheit“ – oder umgekehrt?

Nein, alles  ist öffentlich (nur zwei, drei Blogs sind z.Zt auf Privat gestellt, da findet aber auch nichts statt). Allerdings gibt es Themen zu denen ich mich nicht öffentlich äußere.

Oder haltet ihr solche Strategien ganz grundsätzlich für völligen Blödsinn? Wenn ja: warum?

Ja! Für mich sind z.B. passwortgeschützte Beiträge Blödsinn.. dann sollte man keinen Blog schreiben, sondern lieber ein Tagebuch im stillen Kämmerchen. (ich selber frage nie nach Paßworten)

Und noch mal zum Rechnen: Gibt es so etwas wie ein Idealbild eurer Präsentation im Netz? Wie viel Offenheit enthält das? Und wie erreicht ihr dieses Idealbild?

Ich bin genauso transparent wie ich es möchte.. da muß ich nicht ständig drüber nachdenken… ich hab mich nun einmal für größtmögliche Offenheit entschieden. Natürlich hat das Grenzen! 

Gibt es unter euch Blogger, die über diese Frage noch nie nachgedacht haben – und ich mach hier ganz unnötig die Pferde scheu?

Großartig denke ich wirklich nicht darüber nach… hab meine Linie und es gut so.

Oder habt ihr euer Blogthema von Anfang an schon bewusst so gewählt, dass ihr euch solche Fragen erst gar nicht stellen müsst? Wenn ja: Wie geht es euch damit? Fehlt euch da manchmal die „persönliche Note“?

Da ich viele Blogs schreibe… kann ich nur sagen jeder Blog hat ein anderes Thema/einen anderen Schwerpunkt und in jedem wird genau das gezeigt was ich für richtig halte

Wenn ihr andere Blogs anseht: Mögt und folgt ihr eher denen mit „persönlicher Note“ – oder lieber jenen, die (so weit das geht…) „neutral“ daher kommen?

Neutrale Blogs verfolge ich nur selten.. dann könnte ich auch ein Sachbuch lesen. Ich bevorzuge Blogs wo ich mir schon von Anfang an ein Bild machen kann: ein ABOUT und der wirkliche Name sind mir wichtig! Natürlich möchte ich auch gerne persönliche Texte und Fotos lesen/sehen…

Ausnahmen sind da Blogs von Fotografen, da interessieren mich (fast) alle Bilder… aber auch da möchte ich wissen mit wem ich es tun habe.

Leute die mit sich geizen liegen mir nicht so sehr. Ich mag es wenn  sich Menschen klar positionieren.. und offen und ehrlich daher kommen.

Wie viel Sichtbarkeit im Netz verträgt das berufliche, private und persönliche Selbst-Bild? Wie wägt ihr ab? Was zeigt ihr, wie viel von euch? Und was – warum? – nicht?

Dazu kann ich nichts schreiben, ich bin nicht berufstätig. Ich schreibe genauso wie ich im wahren Leben rede… würde ich auch tun wenn ich arbeiten würde.

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4 Kommentare

  1. Deine Antworten auf die Fragen gefallen mir sehr gut und sind für mich sehr authentisch…. Genau wie Deine Beiträge… Und fast identisch mit meiner Meinung zu Offenheit im Netz… Und bei der Freiheit der Meinungsäusserung bleibt immer auch die Freiheit sie nicht zu äußern….und auch das ist für mich ein schätzenswertes und respektables Gut. Eine Meinung die nicht geäußert wird ist eine Meinung. Viel gefährlicher und undurchsichtiger sind die gleichgültigen Menschen….

    Aus diesem Grunde schätze ich hier in der Blogwelt und in den sozialen Netzen gerade auch eine Auseinandersetzung und Beschäftigung mit anderem Denken und anderen Betrachtungsweisen… Und das auf sehr direkte Art und Weise und ohne dass irgend jemanden „Honig um den Bart“ geschmiert werden muss…

    Also weiter so…
    LG Thomas

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  1. Wie viel Persönliches/Privates braucht und/oder verträgt ein Blog? Blogparade, erste Beiträge - Das Unruhewerk
  2. Wie ist das jetzt mit der Offenheit? Auswertung Blogparade, Teil 1 - Das Unruhewerk

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